Get Advertorials in Jugendprintmedien: Ein medienethischer PDF

By Nina Köberer

ISBN-10: 3658060301

ISBN-13: 9783658060305

ISBN-10: 365806031X

ISBN-13: 9783658060312

Advertorials vermitteln den Eindruck redaktioneller Berichterstattung, sie sind jedoch bezahlte Werbeinhalte und folgen wirtschaftlichen Interessen. Nina Köberer beschäftigt sich aus normativer Perspektive mit dem Trennungsgrundsatz von Werbung und redaktionellen Inhalten. Aus medienethischer Sicht ist der Anspruch auf Transparenz (und die Überprüfbarkeit von Transparenz) plausibilisierbar und im Rahmen medialer Kommunikation weiterhin zu fordern. In diesem Zusammenhang erörtert die Autorin – unter Rückbezug auf empirische Ergebnisse –, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Sonderwerbeformen wie Advertorials auf Produzentenseite sowie auf Ebene der Rezipienten zu gewährleisten.

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Mead als ideal role-taking oder universal discourse beschrieben hat“ (Habermas 1983, 75, Herv. i. ). Der Grundsatz „D“ hingegen besagt, dass nur Normen Geltung beanspruchen dürfen, die die Zustimmung aller Betroffenen als Teilnehmer eines praktischen Diskurses finden (oder finden können) (vgl. ). Dieser Grundsatz „kennzeichnet formal die Bedingungen, denen Kommunikationsstrukturen genügen müssen, wenn sie ethisch-normativ akzeptable Diskursergebnisse produzieren sollen“ (Brosda 2010, 88). Die inhaltliche Bestimmung von Regeln und Normen ist dann abhängig von den realen Diskursen, die geführt werden, sie können aber inhaltlich keine Wendung nehmen, die U oder D widerspricht.

Diese Differenzierung zwischen Individualverantwortung und korporativer Verantwortung ermöglicht es, einzelne Akteure ebenso wie Medienunternehmen als moralische Handlungssubjekte zu bestimmen, an die normative Erwartungen gestellt werden. Im Rahmen medienethischer Überlegungen finden sich diverse Vorschläge, um die verschiedenen Teilgruppen und Strukturebenen medialen Handelns mit einzubeziehen und Verantwortung konkreten Personen(gruppen) zuzuordnen. , 139). Andererseits ist es unerlässlich, auch die medialen Akteure selbst in den Blick zu nehmen.

Zu den Medienmachern zählen ihm zufolge sowohl Journalisten, Redakteure und Agenturen als auch „Produzenten, Programmhändler, Senderbetreiber, im weiteren Umfeld Kanalbetreiber (zum Beispiel Telekom), werbetreibende Industrie, Internet-Provider“ und die Medienmacher aus dem MultimediaSektor (Rath 2000b, 71). Die vorgeschlagene Differenzierung nach Rath ist durchaus sinnvoll, um eine umfassende Bestimmung der Verantwortungsbereiche medialen Handelns zu leisten, bei der sowohl die funktionale als auch die handlungstheoretische Ebene des Mediensystems einbezogen wird.

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Advertorials in Jugendprintmedien: Ein medienethischer Zugang by Nina Köberer


by David
4.0

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